Generelle Informationen

Wichtige Dinge auf einen Blick

Die BuFaTa EZW findet vom 29.05. bis zum 01.06.2014 in Freiburg statt.

Unkostenbeitrag: 15€
Anmeldeschluss: 1. Mai
Veranstalter: Fachschaft für Erziehungswissenschaft Uni Freiburg
Kontakt: fezw.uni-freiburg@gmail.com  

Ausschreibung BuFaTa 2014
Ausschreibung BuFaTa 2014

Liebe Fachschaftler*innen,

hiermit erfolgt die offizielle Einladung zur Bundesfachschaftentagung (BuFaTa) 2014 in Freiburg im schönen Breisgau. Wie bereits angekündigt, wird diese vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2014 stattfinden. Treffpunkt ist am Donnerstag um 16.00 Uhr in Freiburg. Der genaue Ort wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. Am Sonntag könnt ihr damit rechnen, dass wir die BuFaTa um ca. 14.00 Uhr offiziell beenden werden.

Um besser planen zu können, haben wir einen Anmeldeschluss am 1.Mai 2014 angesetzt. Dazu bräuchten wir von euch eine verbindliche Zusage und eine Liste mit den Namen der Teilnehmenden. Da uns immer wieder Mails zu ähnlichen Fragen erreichen, wollen wir euch mit dieser Email so gründlich wie möglich informieren - sie ist daher etwas länger geworden ;)

Was kostet das Ganze?
Pro Person werden wir an diesem Wochenende einen Unkostenbeitrag von 15€ einsammeln. Dieser enthält die Übernachtungsmöglichkeit, alle geplanten Unternehmungen und Workshops, sowie die Verpflegung. So wie es momentan aussieht schlaft Ihr in einer Turnhalle hier in Freiburg. Schlafsack und Isomatten müssen leider selbst mitgebracht werden. Wir suchen noch nach einer besseren Lösung und melden uns sobald wir mehr wissen.

Wie ist das Programm gestaltet?
Damit Ihr euch besser vorstellen könnt, wie das Wochenende ablaufen soll, haben wir euch den vorläufigen Ablaufplan angehängt. Da es bei einer Bundesfachschaftentagung vor allem um einen Austausch gehen soll, bitten wir um eure Mithilfe. Freitag und Samstag wird es mehrere Arbeitsphasen geben, in denen sich (auch spontan) Diskussionsgruppen zusammenfinden können, Arbeitskreise zu Fachschaftsthemen gegründet werden oder Workshops stattfinden. Daneben wird es hoffentlich Vorträge von Gastreferenten geben. Das klingt jetzt vielleicht noch etwas abstrakt, daher ein paar Beispiele.

Die Fachschaft der LMU München beispielsweise hat angeboten ihr neues Mentoring/Tutoringkonzept vorzustellen. Wir Freiburger würden uns gerne mit euch austauschen was die Erstihütten angeht. Gerne geben wir unsere Erfahrungen weiter und lauschen gespannt den euren. In den Diskussionsrunden dachten wir unter anderem an Themen wie Wissensmanagement und Wissensaustausch, verfasste Studierendenschaften und/oder Fachschaften als ein eingetragener gemeinnütziger Verein etc. Falls ihr in der Fachschaft oder auch privat Steckenpferde habt, die ihr einbringen wollt, immer her damit. Das können Fachschafts-Prestige-Projekte oder auch auch Workshops zu postkolonialer Pädagogik sein.

Es wäre toll, wenn Ihr Euch ein paar Gedanken machen könntet, welche weiteren Themen Euch oder Eure Fachschaft interessieren könnten. Natürlich würden wir uns auch freuen, wenn jemand aus euren Reihen die ein oder andere Diskussion leiten oder sogar vorbereiten könnte.

Um ungefähr einschätzen zu können, was alles geboten sein wird und gegebenenfalls Materialien und Räumlichkeiten rechtzeitig organisieren zu können, bitten wir euch uns ca. ein bis zwei Wochen (gerne auch früher) vor der BuFaTa Bescheid zu sagen, wer was anbietet. Oftmals kommen spontan noch Diskussionsthemen und Vorträge dazu, das ist natürlich auch kein Problem. Vielen Dank schon jetzt für viele anregende Rückmeldungen.

Und sonst?
Für Bier ein ausführliches Kultur- und Rahmenprogramm ist natürlich gesorgt ;)

Wie kommen wir nach Freiburg?
Auto, Fahrrad, Fuß – geht alles. Züge fahren hier auch hin. Euer AStA kann euch wahrscheinlich einen Reisekostenzuschuss bewilligen, wenn ihr nett fragt und einen Antrag stellt.

Wir hoffen, wir haben alle wichtigen Informationen weitergegeben. Falls Ihr noch Fragen habt, schreibt uns einfach. Ansonsten freuen wir uns schon sehr auf Euch und das ganze Wochenende.

Beste Grüße,

Eure Fachschaft EZW

Leitgedanken
Leitgedanken

Eine Bundesfachschaftentagung (kurz Bufata) verfolgt mehrere Ziele:

Vernetzung der Studierenden einer Fachrichtung untereinander
Austausch über Studieninhalte und Bedingungen
Gemeinsame Wissensbewahrung/Wissensmanagement aller Fachschaften
Im Falle der von der Fachschaft Erziehungswissenschaft der Uni Freiburg (kurz fEZW) für das Sommersemester 2014 geplanten Tagung kommen außerdem noch folgende Ziele hinzu:

Kennen lernen
Austauschen über relevante Bachelor- bzw. Masterprogramme
Anbieten und Besuchen studentischer Workshops
Alle genannten Ziele dienen der Qualitätssicherung in Studium und Lehre.

Da die letzte recherchierbare Bufata der Erziehungswissenschaft schon etwa drei Jahre zurückliegt, besteht kaum Kontakt der Studierenden des Faches über die eigene Hochschule hinaus. In Zeiten von Bologna wäre dies aber durchaus wünschenswert – Europa wächst weiter zusammen; warum nicht also auch die deutschen Hochschulen? Ein wichtiges Anliegen ist daher zunächst das gegenseitige Kennenlernen. Dadurch wird erst ermöglicht, von den Erfahrungen Anderer in Studium und Lehre zu profitieren.

Damit eng verbunden ist die Vernetzung untereinander. Hiermit ist weniger der soziale Aspekt gemeint, sondern die Schaffung einer Struktur, die dem Austausch dient. Hochschulübergreifend gibt es viele Themen, die jeden angehenden Pädagogen betreffen: Akkreditierung von Studiengängen, Qualität in der Lehre, Inhalte des Studiums, Selbstverständnis als Studierendenvertreter, Kommunikation zwischen den Instituten und Studierenden, Finanzierung von Fachschaftsarbeit und weiteres mehr. Bereits hier wird deutlich, dass es sich bei einer Bufata nicht um eine Spaßveranstaltung handelt, sondern Studierenden eine Plattform bietet, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen.

Eben deswegen ist es wichtig dafür zu sorgen, dass der Lerneffekt nicht einfach verpufft. Konkretes Anliegen der meisten Bundesfachschaftentagungen ist daher auch die Schaffung bzw. Aufrechterhaltung einer Wissensmanagementstruktur. Durch die Verkürzung der Studienzeit wandert den Fachschaften stets Wissen ab. Daher wäre es im Sinne aller, eine gemeinsame Plattform – beispielsweise ein Wiki o.ä. – zu schaffen, auf der Ergebnisse dokumentiert und „best practice“-Beispiele veröffentlicht werden können. Nicht zuletzt ist eine Fachschaft Bindeglied zwischen Dozierenden und Studierenden und sorgt sowohl für Problemklärung bei Bedarf als auch ein entspanntes Verhältnis zwischen beiden Parteien durch die Ausrichtung von Sommerfesten und ähnlichem. Eine Professionalisierung der Fachschaftsarbeit durch gegenseitige Inspiration ist daher im Sinne aller.

Das Feld der Erziehungswissenschaft ist weit gefasst; es reicht von Erwachsenenbildung und Coaching über empirische Bildungsforschung zur Pädagogik der frühen Kindheit und überschneidet sich teils mit der Psychologie. Bachelor- und Masterstudierenden stellt sich daher oft die Frage nach einem in Frage kommenden Studiengang. Eine bundesweite Zusammenkunft der Studierenden kann hier Suchenden entscheidende Impulse geben.

Als angehende Erziehungswissenschaftler werden die meisten von uns später in lehrenden Positionen vertreten sein. Daher ist es auch nur logisch, wenn Studierende anderen Studierenden Inhalte näher bringen, die ihnen besonders am Herzen liegen. Bisher bestätigt für die Bufata 2014 sind Workshops über postkoloniale Pädagogik (Freiburg) und ein studentisches Mentoring/Tutoring-Programm (LMU München).

Tagungsort & Unterbringung
Tagungsort & Unterbringung

Die Teilnehmenden aus Freiburg werden während des BuFaTa weiterhin in ihren WGs beziehungsweise Wohnungen bleiben. Alle von auswärts Anreisenden finden dank freundlicher Aushilfe des SWFR Platz in der Sundgauallee 60 (StuSie).

Für die Durchführung der Tagung würden wir gerne Räume der Uni nutzen. Für die Bewirtung (Frühstück, Abendessen, Kaffee/Tee) wäre ein größerer Seminarraum von Vorteil (ca. 60 Personen). Zusätzlich wären etwa fünf bis zehn Seminarräume erforderlich für die Arbeit in Kleingruppen und Arbeitskreisen.

Wünschenswert und äußerst förderlich für die Atmosphäre wäre außerdem einen möglichst abgegrenzten Raum für die Tagung zu haben, damit sich die Tagung nicht in den großen Gebäuden „verläuft“ und alles möglichst zentral ist.

Aus diesen Gründen dachten wir bei der Planung an die Gebäude Wilhelmstr. 26 und Peterhof (inklusive Keller). Das Gebäude in der Wilhelmstr. 26 verfügt laut LSF über etwa 7 nutzbare Seminar- und Bibliotheksräume, wovon einer groß genug ist um dort die Teilnehmer zu bewirten. Eine besenreine Übergabe unsererseits der von der Uni gestellten Räume ist vorgesehen.